Gravel-Helme

Mavic Gravel-Helme: Belüftung und Schutz, angepasst an wechselndes Gelände.

Gravel hat diese kleine Eigenart, die Grenzen zu verwischen: ein Start auf Asphalt, eine lange, scheinbar flache Strecke bei Reisegeschwindigkeit, dann ein holpriger Weg, ein dunkles Unterholz, eine staubige Abfahrt. Man fährt nicht „konstant“, man fährt abwechslungsreich.
Und genau deshalb verdient der Gravel-Helm eine echte Auswahl: Er muss stabil bleiben, wenn es vibriert, belüften, wenn sich die Anstrengung bemerkbar macht, und eine klare Sicht auf die Strecke gewährleisten. Zwischen einem eher straßenorientierten Helm und einem eher „offroad“-Modell mit Visier hängt alles vom tatsächlichen Einsatz ab.

Hier sind die Punkte, die in der Praxis den Unterschied ausmachen


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Schutz: MIPS und erweiterter Hinterkopfschutz

Beim Gravel sind Stürze nicht immer „sauber“. Die Helme Mavic Syncro SL MIPS und Comete SL MIPS sind mit dem MIPS-System ausgestattet, das dazu beiträgt, die auf den Kopf übertragene Drehbewegung bei bestimmten schrägen Aufprallen zu reduzieren.

Belüftung und Feuchtigkeitsmanagement: einen klaren Kopf behalten, wenn die Anstrengung zunimmt

Gravel-Strecken sind oft lang und führen häufig bei wechselhaftem Wetter. Thermischer Komfort wird daher zu einem wichtigen Thema. Eine effektive Belüftung hängt nicht nur von der Anzahl der Öffnungen ab, sondern auch vom Luftstrom und der Fähigkeit, Feuchtigkeit abzuleiten.
Beim Crossride SL Elite und Syncro SL MIPS absorbieren die 37.5®-Schaumstoffe Wärme und leiten Schweiß schnell ab.
Beim Comete SL MIPS versorgen die Öffnungen an der Vorderseite interne Kanäle, die so konzipiert sind, dass sie die Luft leiten und Feuchtigkeit nach hinten ableiten.

Visier, Insekten, Brille: Details, die den Unterschied machen

Gravel bedeutet auch visuellen Komfort. Ein abnehmbares Visier kann im Unterholz oder bei tiefstehender Sonne helfen und schützt vor Spritzwasser. Der Crossride SL Elite und der Syncro SL.
Insektenschutzgitter (oder Mückenschutz) sind ein einfaches, aber willkommenes Detail, wenn man stundenlang auf den Trails unterwegs ist.
Schließlich verfügen der Syncro SL MIPS und der Comete SL MIPS über ein Glass Garage, um Ihre Brille bequem am Helm zu verstauen.

Welcher Mavic-Helm für Ihr Gravel-Bike?

Crossride SL Elite: leicht, schlicht, konzipiert für komfortables Gravel und XC
Ein sehr leichtes Modell mit 265 g, abnehmbarem Visier, Ergo Hold SL-Passform und 37.5®-Polster für Komfort auf langen Touren. Verfügt über ein Insektenschutzgitter an den Belüftungsöffnungen.

Crossride SL Elite: leicht, einfach, konzipiert für komfortables Gravel und XC
Ein sehr leichtes Modell mit 265 g, mit abnehmbarem Visier, Ergo Hold SL-Passform und 37.5®-Polsterung für Komfort auf langen Touren. Verfügt über ein Insektenschutzgitter an den Belüftungsöffnungen.

Comete SL MIPS: schnelles Gravel, Balance zwischen Aerodynamik und Belüftung
Entwickelt für schnelle Touren auf der Straße, im Gravel und im XC, mit seiner optimierten, im Windkanal getesteten Form und einer durch interne Kanäle geleiteten Belüftung. Er kombiniert MIPS, eine verlängerte Rückseite, Ergo Hold SL+, Autofit-Riemen, Memory-Schaumstoff an der Stirn und Glass Garage. Eine gute Wahl, wenn Ihre Gravel-Touren oft wie eine „volle Power“-Straßenfahrt aussehen.

Häufige Fragen zu Gravel-Helmen betreffen die Wahl zwischen einem Rennradhelm und einem eher „offroad“-orientierten Helm, den Nutzen eines Visiers, die Vorteile eines Rotationsschutzsystems wie MIPS und die richtige Einstellung des Helms, damit er auf unbefestigten Wegen nicht verrutscht. Hier sind unsere einfachen, praxisorientierten Antworten, die Ihnen bei der Auswahl helfen sollen.
FAQ

Das hängt ganz von Ihrem Gelände ab. Wenn Sie überwiegend auf Straßen und gut befahrbaren Wegen unterwegs sind, kann ein Rennradhelm, der aerodynamischer und sehr gut belüftet ist, ideal sein.
Wenn Ihr Gravel-Stil eher dem Cross-Country ähnelt (unebene Wege, Unterholz, technisch anspruchsvoll), ist ein Helm mit Visier und besserem Schutz für das Gelände oft die sinnvollere Wahl.

• Messen Sie Ihren Kopfumfang mit einem Maßband (siehe „Größentabelle“) und wählen Sie die entsprechende Größe

• Setzen Sie den Helm waagerecht tief auf die Stirn. Ziehen Sie das Einstellrad fest, bis der Helm sicher sitzt, ohne Druckstellen zu verursachen.

• Stellen Sie die Riemen so ein, dass sie unter jedem Ohr ein „V“ bilden. Der Kinnriemen muss verhindern, dass der Helm verrutscht.

• Wenn Sie oft im Unterholz oder bei tiefstehender Sonne fahren, kann ein abnehmbares Visier den Sehkomfort verbessern.

• Ersetzen Sie den Helm nach einem schweren Aufprall, auch wenn die Außenseite unbeschädigt erscheint.

Es schützt vor der tief stehenden Sonne im Unterholz, begrenzt Spritzwasser und kann auf den Strecken für echten Sehkomfort sorgen. Wenn Sie in einer sehr tiefen und schnellen Position fahren, achten Sie einfach darauf, dass es Ihr Sichtfeld nicht beeinträchtigt.

Beim Gravelradfahren ist man verschiedenen Stürzen ausgesetzt, manchmal auch schrägen. MIPS wurde entwickelt, um die auf den Kopf übertragene Drehbewegung bei bestimmten schrägen Stößen zu reduzieren. Das ist keine Garantie, aber eine willkommene zusätzliche Schutzschicht für die Sicherheit.

Schütteln Sie den Kopf: Der Helm darf sich nicht bewegen. Er muss waagerecht tief auf der Stirn sitzen, und das Einstellrad muss einen festen Halt ohne Druckstellen gewährleisten.
Stellen Sie die Riemen unter den Ohren in einer „V“-Form ein und ziehen Sie den Kinnriemen fest genug an, um ein Verrutschen zu verhindern.

Nach jedem schweren Aufprall, auch wenn die Schale intakt zu sein scheint: Der Innenschaumstoff kann sich verformt haben.
Auch ohne Aufprall sollten Sie den Helm ersetzen, wenn der Halt nachlässt, die Riemen verschlissen sind oder die Polster stark zusammengedrückt sind.
Witterungseinflüsse, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen beeinträchtigen mit der Zeit die Leistungsfähigkeit des Helms. Es wird empfohlen, nach 5 Jahren über einen Austausch nachzudenken.